Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V. (BZK)

Chronische Infektionen

Der BZK wurde 2005 gegründet als ein Zusammenschluss der Selbsthilfe im Bereich der durch Zecken übertragbaren Infektionserkrankungen wie Borreliose und deren Co.-Infektionen. Inzwischen ist aber klar, dass diese Beschreibung nicht mehr ausreicht und nicht mehr zeitgemäß ist. Wenn von chronischer Borreliose die Rede ist, dann sind da immer multiple Infektionen beteiligt und ein zutiefst vorgeschädigtes Immunsystem und massive Umweltbelastungen aller Art.

Betroffene, die die Borreliose-Selbsthilfegruppen bzw. den BZK kontaktieren, haben sowohl Bakterien als auch Viren, Stoffwechselstörungen, Parasiten im Darm und in den Organen und im Blut, in der Regel einen kranken Darm und vor allem massive Vorschädigungen durch Umweltbelastungen und Toxine, Vergiftungen der verschiedensten Arten. Elektrosmog ist hier inzwischen stark nach vorn gerückt, denn darauf reagieren insbesondere unsere Nervenerreger wie die meistens vorkommende Kombi Bornavirus-Borrelien-Herpesviren besonders stark.


Dieses genannte Sammelsurium von Infektionen, Erkrankungen und (Umwelt)-Belastungen läuft auch oft unter dem Sammelbegriff CFS (chronisches fatique syndrom), das seit Neuestem SEID genannt wird. Das Institute of Medicine (IOM) schlägt jetzt als neue Bezeichnung „systemic exertion intolerance disease” (SEID) vor, was man als Erkrankung mit systemischer Anstrengungsintoleranz oder -schwäche übersetzen könnte. Fast immer sind die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen besonders betroffen.
Gemeinsamer Faktor ist, dass die Betroffenen von Arzt zu Arzt und Kliniken rennen, ohne dass ihnen in der Regel nennenswert geholfen werden kann, denn wie soll ein Therapeut mit den ihm zur Verfügung stehenden normalen heutigen Untersuchungsmethoden den ganzen Rattenschwanz von Zusammenhängen finden können? Wo soll er anfangen? Denn die oben genannten häufig vorkommenden Erreger sind nur die Spitze des Eisberges im kranken Organismus, die Ursachen liegen viel tiefer und fangen nach neuen Erkenntnissen bereits im Darm und den anderen Körperflüssigkeiten wie der Lymphe und Blut an.

Nach unseren Erfahrungswerten besteht die größte Chance, zuerst mal zu einer genauen Bestandsaufnahme zu kommen und damit gezielt vorgehen zu können, die Einbeziehung der neuen bionergetischen Verfahren wie Radionik und Bioresonanzverfahren der neuesten Generation incl. eines Therapeuten, der darin auch gut geschult ist, damit umgehen kann und Erfahrung in all den Zusammenhängen und Symbiosen der Erreger hat.

 Der Verband ist offen für alle!

Ursprünglich nur als Verband für Selbsthilfegruppen erdacht, steht der Verband jetzt auch  jedem Einzelnen offen als persönliches Mitglied, da es immer weniger Selbsthilfegruppen gibt; viele von denen geben inzwischen frustriert auf, bei vielen mir bekannten Gruppen sind die GründerInnen überaltert und immer noch krank. Das Thema ist einfach zu komplex. Lesen Sie weiter bei "Was sollte abgecheckt werden?"

 

Ziel des Verbands ist es:

  • den Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Hilfe der Betroffenen zu fördern, bestehende Selbsthilfegruppen zu unterstützen und die Entstehung weiterer Gruppen zu fördern,
  • durch Öffentlichkeitsarbeit und gesundheitspolitische Aktivitäten präventiv tätig zu sein und die Versorgungssituation der durch Zeckeninfektionen, der Lyme-Borreliose und der in Symbiose mit anderen chronischen Infektionen erkrankten Menschen zu verbessern.
  • Über neue wirkungsvolle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zu informieren und einer breiteren Öffentlichkeit zu unterbreiten.

Ein Schwerpunkt des Verbandes ist es dabei auch, auf der gesundheitspolitischen Ebene grundsätzliche und nachhaltige Verbesserungen bezüglich der Prävention, Diagnose, Behandlung und Therapiekontrolle der genannen Infektionskrankheiten zu erreichen.

 

Der Verband arbeitet mit Wissenschaftlern, Ärzten, Fachorganisationen, Gesundheitsbehörden, politischen Gremien und anderen Patientenorganisationen zusammen. Er ist gemeinnützig. Alle Mitglieder sowie der Vorstand sind ehrenamtlich tätig. Der BZK wird über den Verband der Krankenkassen finanziert und erhebt eine geringe Mitgliedergebühr von 20 € im Jahr.