Die Erkrankung

Nach einer Inkubationszeit von etwa 5 – 29 Tagen bildet sich auf der Haut ein klassischer Ausschlag, der zunächst handtellergroß ist, dann aber an Umfang zunimmt. Dabei kommt es nur bei gut der Hälfte zu dieser typischen Wanderröte, was die Diagnose erheblich erschwert. Für eine Übertragung der Borrelien auf den Menschen braucht es zwischen 6 und 24 Stunden. Je früher man das Tier fachmännisch entfernt, desto geringer ist das Infektionsrisiko.
Bei FSME treten die ersten Symptome 2 bis 20 Tage nach der Infektion auf.

Panikmache ist trotzdem fehl am Platze, denn es heißt auch, dass viele mit Borrelien Infizierte allein aufgrund ihres gesunden Immunsystems mit der Infektion fertig werden. Insbesondere auch, wenn bei richtiger Diagnose sofort im Frühstadium entsprechend reagiert wird.  Da in Deutschland im Durchschnitt derzeit 30 % der Zecken mit Borrelien infiziert sind (allerdings mit regionalen Schwankungen von bis zu 50%-70%), könnte beim *Nachweis von Borrelien in der Zecke* (Wanderröte gilt als Nachweis) lt. Schulmedizin bereits in einem sehr frühen Stadium zur Erregerreduzierung eine antibiotische Behandlung erfolgen. Eine Blutuntersuchung auf Antikörper greift in der Regel erst 4 - 6 Wochen nach der Infektion!

 

Wann sprechen wir von einer akuten Infektion? - Tag danach und folgende

Ab welchem Tag oder Woche wir von einer chron. Borreliose sprechen ist nicht genau definiert, aber alle sind sich einig, dass man bereits nach 3 oder 4 Wochen von einer chronischen Borreliose reden muß. In Stadium II findet die Streuung des Erregers statt, wann genau dies erfolgt, ist auch wieder nicht definiert. In der Regel sollte innerhalb der ersten 2 Wochen eine AB-Behandlung erfolgen, wenn sie noch wirken soll. Wenn es eine Wanderröte gibt, ist das die Indikation für einen sofortigen Beginn der Antibiotikabehandlung!

Die Borrelien-Spirochäten teilen sich nach dem Stich alle 8 - 12 Stunden und verteilen sich innerhalb von wenigen Stunden bis ein paar Tagen durch schnelle Bewegungen im ganzen Körper. Wenn sie dort erstmal in ihren Nischen und Verstecken sitzen z.B. in Blut- und Nervenzellen, Sehnen, Muskulatur und din der Gefäßinnenhaut (Endothel, kommt kaum noch oder garnicht mehr ein Antibiotika an sie ran, das Immunsystem auch nicht mehr!

Sie ändern dann ihre Spirochätenform und werden zu Zysten, Blebs, Granula, L-Formen uned verstecken sich letztendlich in Biofilmen - da kommt dann nichts mehr an sie ran. Als letzte Möglichkeit ist hier ein starker "Antibiotika-Hammer" im Gespräch von Fachärzten, was aber in Deutschland nicht zugelassen ist und im Ausland bestellt werden muß.

Mit den beuen bioenergetischen Verfahren wie Frequenztherapie und der Radionik, insbesondere deren neuen Entdeckungen, dass Borrelien mit anderen Mikroben wie Bornaviren und EBV ein Netzwerk bilden und man dieses durch spezielle Frequenzen auflösen kann, gibt es hier neue spannende Entdeckungen und erste gute Erfolge.

 

Chronischer Verlauf

Gefürchtet ist der chronische Verlauf, der nach epidemiologischen Untersuchungen nur etwa 10! von 100 Borrelien-Infizierten mit anschließender Antikörperentwicklung betrifft. In der Regel sind es diese Menschen, die in den Selbsthilfegruppen Hilfe suchen. Bei völlig gesunden Individuen ohne weitere (Vor)-Belastungen des Immunsystems sind oft schon die körpereigenen Abwehrmaßnahmen wie z. B. die Bildung von Antikörper (AK) gegen Borrelien-Antigene ausreichend, dass sich im weiteren Verlauf keine subjektiv störenden Krankheitssymptome mehr entwickeln. Bei denen aber, die chronisch erkranken, ist das Immunsystem schon am Boden oder überreagiert, dort gibt es Vorerkrankungen und Mischinfektionen mit anderen Erregern, mit Viren, anderen Bakterien, Pilzen, Parasiten, Stoffwechselstörungen etc.

Insbesondere bei psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen können, findet man "Fußspuren" des Bornavirus. Dies ist ein im Nervensystem sich einnistendes Virus, das sich vor allem im limbischen System, einem zentralen Teil des Gehirn, wo Gefühle und Emotionen kontrolliert werden, ansiedelt und das Gleichgewicht der Gehirn-Botenstoffe stört bzw. verschiebt. - In mehreren Studien sind bei Mensch und Tier erhöhte Bornavirus-Marker bei Borrelioseerkrankten (doppelt so hoch wie bei Nichborrelioseerkrankten) oder Bornavirus-Spuren bei Borrelioseverdacht erhoben worden. Des weiteren treten oft auch Herpesviren mit auf, insbesondere das EBV.

 

Borrelien täuschen das Immunsystem

Zitat aus http://www.nhp-hinz.de/chronische-infektionen/borrelien/
"Borrelien gehören zu Infektionen der TH1  Gruppe, die durch y-Interferon dominiert wird.
Trotzdem gelingt es ihnen Substanzen zu produzieren, die dem Immunsystem einen Th2 Zykokinüberschuss  signalisieren. Statt immunologische  Reaktionen zur Entzündungsbekämpfung einzuleiten, werden nun zusätzliche Antikörper gebildet, die den Entzündungsprozess weiterhin „anfachen“ bzw. ihn erst richtig in Gang setzen. Durch die überschießende inflammatorische Reaktion des TH2 Systems wird das TH1 System im Gegenzug fast vollständig blockiert und in seiner Funktion auf ein Minimum reduziert .Anstelle einer Aktivierung der Killerzellfunktion kommt es nun zu einer unverhältnismäßig hohen Antikörperproduktion. Völlig  überfordert, fehlreguliert und von den Borrelien  ausgetrickst ,vermag das Immunsystem schließlich nicht mehr fehlerfrei zwischen körpereigenen und körperfremden Strukturen zu unterscheiden .Die Folge sind Allergien ,Immundefekte, diverse Fehlfunktionen und Autoimmunprozesse.
Durch die überschießende und fehlgeleitete Produktion immunologischer Botenstoffe wie Zytokinen, Histaminen, Prostaglandinen und Antikörpern werden Entzündungen provoziert und chronisch in Gang gehalten. Durch die Vielzahl dieser Prozesse ist es fast unmöglich, zu unterscheiden, ob die vielfältigen Symptome direkt von den Borrelien und ihren Toxinen oder aber im Rahmen fehlerhafter Immunprozesse ausgelöst werden". Ende Zitat

 

Nicht Borrelien, sondern Rickettsien!

Nach neuen Erkenntnissen sind ein großer Teil der angeblichen Borrelieninfektionen in Wirklichkeit Infektionen von Riquettsien helvetica, die fast identische Symptome aufweisen! Lesen Sie dazu die ganz neue Studie: https://www.statnews.com/2016/10/12/swiss-agent-lyme-disease-mystery/

 

Was macht aber jetzt den Unterschied, das einer erkrankt und ein anderer unter ähnlichen Bedingungen nicht? Antwort ist:

a) die Umweltbelastung jedes Einzelnen, das Maß wie er verseucht ist mit Giftstoffen, Toxinen, E-Smog, Umweltbelastungen, Schwermetallbelastungen hier steht ganz vorne die Quecksilberbelastung. Eine massive Schwermetallbelastung kann fast die gleichen Symptome hervorbringen wie eine Borreliose!

b) die multiplen Belastungen mit anderen Erregern, Stoffwechselbelastungen, insbesondere auch EBV und Bornaviren und damit ein schlechtes Immunsystem - erst wenn all diese Faktoren zusammenkommen, entsteht offensichtlich eine aktive Borreliose und wenn nicht gleich reagiert wird, die chronische Borreliose.

Es dürfte jedem klar sein, dass da auch noch so hohe und lange Gaben von Antibiotika nichts bewirken können, wenn die Symptome beispielsweise von Viren oder von Schwermetallvergiftungen (die Symptome einer Quecksilbervergiftung werden äußerst ähnlich der Borreliose beschrieben) herrühren oder überlagert werden und die Wirkung von Antibiotika blockieren. Wenn letztere entfernt werden, greifen oft auch Antibiotika, sofern die Bakterien nicht bereits resistent sind oder sich in andere Formen verwandelt haben und sich an Stellen befinden, wo kein Antibiotika mehr hinkommt.. Bei ursächlichen oder oftmals gleichzeitigen Vireninfektionen kann Antibiotika eher kontraproduktiv sein, da sie das Immunsystem noch mehr herunterfahren und damit die Viren die Oberhand bekommen.