Lyme-Krankheit - Lyme-Syndrom

Lyme ist a priori eine multi-infektiöse Erkrankung, nicht nur Borreliose, die vor allem an Haut, Nervensystem, Muskeln und Gelenken Symptome verursacht.

http://www.homeopathy.at/lyme-ist-a-priori-eine-multi-infektioese-erkrankung-nicht-nur-borreliose

Neue 2018er Studie hat 400 Borrelien-Erkrankte auf 20 Coinfektionen untersucht: 85% aller Betroffenen hatten mehr als eine Mikrobenart. ‚Borreliose‘ ist daher a priori immer eine Infektion mit multiplen Keimen.

7.5.19: Neues Buch erschienen (in englisch): Die Inhaltsangabe unter diesem Link passt zum Thema, sollte man mal lesen - auch das Buch!
https://www.amazon.de/Bitten-History-Disease-Biological-Weapons/dp/006289627X

History

Untrennbar verbunden mit dieser Krankheit ist die Entdeckung / Entstehung im Jahre 1975 im kleinen Ort Lyme in Connecticut, Long Island in den USA, wo es 1975 zu einen Ausbruch von Erregern Plum Island gekommen sein soll. Mitte der siebziger Jahre erkrankten im US-amerikanischen Städtchen Lyme (sprich: Laim) gehäuft Kinder an einer Gelenkentzündung. Wenig später stellte sich heraus, dass die Gelenkentzündung nur ein Symptom einer komplexen Erkrankung darstellt, die auch die Haut, das Nervensystem, das Herz-Kreislaufsystem oder die Augen betreffen kann. Wodurch diese Lyme-Disease genannte Krankheit hervorgerufen wurde und wie sie behandelt werden konnte, wusste man damals noch nicht.

Dokumentiert in den USA sind darüber nur Borrelia burgdorferi sensu stricto ss, die über eine Zeckenart die Menschen infizirt haben soll. Allerdings trat danach diese Krankheit überraschend schnell überall in den USA auf und auch dort, wo es bis dahin nachweislich überhaupt keine Zecken gab!

Plum Island Animal Disease Center (PIADC beschreibt sich selbst als „bedeutendste Verteidigungseinrichtung der USA gegen unbeabsichtigte oder vorsätzliche Ausbreitung von auf den Menschen übertragbaren Tierkrankheiten. Man kann also annehmen, dass die dort entwichende Borrelia burgdorferi sensu stricto ss sich ein wenig von der ursprünglichen Art unterscheidet - diese Art hat dort den Namen Lyme oder Lyme-Krankheit oder auch Lyme-Snydrom erhalten.

Das Buch LAB 257 dokumentiert hervorragend die wahre Geschichte und Plum Island als tickende Zeitbombe.

 

Infektionen in Deutschland:

Wir hoch der auch in Deutschland anzutreffende Anteil dieser besonderen Art ist, kann nur vermutet werden, da wir kaum spezielle Testverfahren auf die einzelnen Arten der Borrelien mit ganz unterschiedlichen Symptomen haben und auch nicht, wie hoch der Anteil der einzelnen ca. 5  in Deutschland vorkommenden Borreliosearten überhaupt ist - genaue Zahlen überhaupt von Borrelien scheitern an der fehlenden Meldepflicht in einigen Bundesländern.

Zu bemerken ist, dass Neuroborreliose (die oftmals aus Unkenntnis  in einem Atemzug mit Lyme genannt wird)  in Deutschland zum allergrößten Anteil aus einem anderer Erregertyp besteht und getestet wird (immer mit Liquortest zusätzlich zum Antikörpertest), nämlich die Unterart Borrelia garinii - der Nerventyp.

Die Lyme-Krankheit, Lyme-Syndrom soll nach neueren Studien, Erfahrungswerten und Vermutungen vieler Ärzte und Therapeuten aus etlichen Faktoren zusammengesetzt sein.

Vermutlich aus einer Mischung aus der Borrelienart US Borrelia Burgdorferi ss und weiteren Bakterien wie Ricketsien (Rickettsia Helvetica wird auffallend oft gefunden, deren Unterlagen aus dem Nachlass des verstorbenen Dr. Burgdorfer stammen) und Viren wie Bornaviren und EBV. Aber auch HHV6 ist oft mit dabei.

Gerade diese besondere Mischung würde die hauptsächlich auch schweren neurologischen Symptome erklären und auch die Tatsache, dass man mit allen Antibiotika dieser Erkrankung nicht oder nur sehr schwer beikommen kann und die ganze Behandlung bis heute oft unmöglich macht. Hier gelten die alten Erfahrungswerte: Gibt man zuviel Antibiotika haben die Viren freies Spiel oder umgekehrt.
Es ist alles überhaupt noch nicht richtig erforscht, was mit dieser Lyme zusammenhängt!
Der Hauptschwerpunkt der Lyme dürfte aber in den USA liegen. Deshalb zitieren wir hier auf dieser Seite akutelle US-Forscher:

 

Aktuelle Forschungen über Behandlung mit Disulfuram:

 

Neue Nachrichten von Forschern (Dr. Lewis) der Lyme Association Inc. USA berichten von einem neuen (alten,da Generika) Medikament, das äußerst erfolgreich gegen chron. Lyme eingesetzt werden kann. Es ist kein Antibiotika, sondern ein Suflid:

Disulfuram (verkauft unter den Handelsnamen Antabuse und Antabus )- ein Enzymhemmer, hat antiparasitäre (Malaria / Babesia) antivirale (HIV) und antibakterielle Aspekte und ist seit den 1950er Jahren auf dem Markt. Zudem soll es gegen Krebs helfen.

Zusätzlich soll ein Naturprodukt gegeben werden, das das abnormale Mikrobiom bei diesen Patienten wieder aufbauen kann.´https://lymediseaseassociation.org/lda-conferences/lda-conf-2018/2018-faculty-bios-talk-summaries/lewis-kim-2018/

Dass hier ein Medikament, dass auch erfolgreich gegen Viren, insbesondere HIV und sogar gegen Krebs eingesetzt wird, jetzt der Schlager bei der Bekämpfung der Borrelia burgdorferi s.s. ist,  läßt darauf schließen, dass diejenigen Forscher Recht haben könnten, die meinen, dass  die Lyme aus veränderten Borrelien und Viren und vermutllich weiteren Bestandteilen besteht.
Insbesondere wie oben bereits gesagt, Bornaviren oder auch die relativ unbekannten neuen Herpesviren HHV6. Diese Multiinfektionen schwächen so das Immunsystem, dass viele weitere Infektionen enthalten sein dürften.

Die neuen bioenergetischen und biokommunikativen Verfahren dürften das bestätigen bei eine energetischen radionischen Check. Immer wieder spielt aber auch das EBV mit. Schaut man sich die Symptomlisten dieser genannten Erreger an, fallen einem wirklich viele Ähnlichkeiten auf!

 

Berichte von starken Nebenwirkungen:

Es wird ausdrücklich gewarnt vor den Nebenwirkungen und insbesondere vor Alkohol-Gebrauch bei Disulfiram-Therapie (bereits 2 Tage vor Beginn und 2 Wochen nach der Behandlung. Diese seien beachtlich und es "sollte nur vom Arzt unter Beobachtung des Patienten im Verlauf eingesetzt werden, Stichwort Leber! Siehe dazu https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Disulfiram.

Studien im Gehirn einer Ratte: Reduziertes Glutathion wurde signifikant verringert (1,52 ± 0,3 μmol/g; p < 0,001), mit gleichzeitiger Erhöhung des oxidierten Glutathiongehalts. Ähnliche Veränderungen wurden in der Leber nach chronischer DS-Behandlung beobachtet. Es wird berichtet, dass die Behandlung mit DS den GSH-Gehalt verringert, mit einer gleichzeitigen Erhöhung des GSSG-Spiegels, und den GSH/GSSG-Redox-Status stört, was zu einem oxidativen Stress auf das Gehirn führt. Diese Wirkung von DS auf Glutathion-Stoffwechsel im Gehirn würde einige seiner bekannten neurotoxischen Wirkungen erklären.Bei der Anwendung von Disulfiram ist bei Personen mit Lyme-Borreliose (im Gegensatz zu andere Patienten) mit heftigen Herxheimer-Reaktionen zu rechnen. Diese können sowohl körperliche als auch psychische und geistige Symptome umfassen – in der Regel Symptome vorübergehend verstärken oder nach Langem wieder aufflackern lassen. Aus Patientenberichten wird deutlich, dass nicht alle gleich hohe Dosen ertragen. Darauf ist unbedingt Rücksicht zu nehmen. Es braucht daher eine sorgfältige Begleitung dieser Betroffenen.

Gerade weil mit Herxheimerreaktionen zu rechnen ist, empfiehlt sich ein niederdosiertes Einschleichen mit z.T. nur ½ oder ¼ Tablette pro Tag und eine langsame Dosissteigerung alle 14 Tage. Bei älteren Patienten mit verlangsamtem Stoffwechsel können tiefere Dosen zu ähnlich hohen Blutspiegeln führen wie die normale Dosis, so dass diese vermindert werden kann.

In den ersten 3 Monaten sind alle zwei Wochen die Leberwerte GOT, GPT, Gamma-GT und die alkalische Phosphatase zu bestimmen, anschließend nur noch nach 3 Monaten. Ganz wichtig dabei ist ein absolutes Vermeiden von Alkohol. Niemals darf einem Patienten ohne dessen Wissen Disulfiram verabreicht werden. Laut Berichten müssen selbst Aftershaves gemieden werden, weil Alkohol über die Haut resorbiert wird. Auch in vielen Verabreichungsformen von Mitteln ist Alkohol in Lösungsform vorhanden. In bestimmten Salatsaucen, Hustensirupen, zu inhalierenden Substanzen, etc. ist ebenfalls mit Alkohol zu rechnen. Die Unverträglichkeitsreaktionen auf Alkohol können unterschiedlich stark sein, sollen jedoch nicht unterschätzt werden.

 

Sie finden weitere umfangreiche umfassende Angaben aus der Schweiz über die Behandlung mit Disulfuram in unserem Forum unter https://www.bzk-mitgliederforum.de/t170f99-Behandlung-der-Lyme-mit-Disulfiram.html

 

Die Wissenschaftler schreiben, sie seien irritiert, dass sich diese Borrelia burgdorferi sensu stricto s.s. nicht so verhalten wie andere Borrelien:

aus https://www.holtorfmed.com/new-treatment-options-for-lyme-disease/:

Es wird nun geschätzt, dass bis zu 20% der Patienten, bei denen die Lyme-Borreliose diagnostiziert wurde, auch nach einer medizinischen Behandlung anhaltende Symptome aufweisen werden. Einige Ärzte bezeichnen dies als Post-Treatment Lyme-Disease-Syndrom (PTLDS), bei dem Patienten Symptome wie Arthritis, schwächende Müdigkeit, Muskelschmerzen und „Gehirnnebel“ erfahren, um nur einige zu nennen. Und da immer mehr Beweise dafür sprechen, dass die Infektion bei diesen Patienten anhält, sind bessere Behandlungen erforderlich.
Die Forscher entwickelten eine Methode namens Hochdurchsatz-Screening, die eine schnellere und effizientere Methode zum Untersuchen von Wirkstoffmolekülen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit ermöglicht. Von den 4000 getesteten Verbindungen wurden 20 für weitere Untersuchungen ausgewählt. Sie alle zeigten eine Wirksamkeit von 95-99,8% bei der Verhinderung des Bakterienwachstums, insbesondere gegen B. burgdorferi. Einige der Medikamente, die in diese Kategorie fielen, waren Erythromycin, das bereits zur Behandlung von Lyme-Borreliose, Kitasamycin und einigen Antitumor-Medikamenten der Anthracyclin-Klasse eingesetzt wird.

Von besonderem Interesse war ein Medikament namens Disulfiram (Antabuse®), das normalerweise bei Alkoholmissbrauch verwendet wird, da es als Alkohol-Dehydrogenase-Inhibitor wirkt. Der genaue Mechanismus gegen Lyme ist immer noch ungewiss, aber seine lange Halbwertszeit von 3-4 Tagen kann ein Hinweis sein. Eine bei chronischen Borreliose-Patienten gefundene Subpopulation von B. burgdorferi ist als persistierende Zelle bekannt, da sie ruhend liegen, um Antibiotika zu umgehen und dann nach Aufhebung der Bedrohung „aufzuwachen“, was die Behandlung sehr schwierig macht. Diese Verbindung scheint sowohl in stationären als auch in persistierenden oder "Zysten" -Formen von B. burgdorferi wirksam zu sein. Dr. Pothineni und seine Kollegen veröffentlichten 2015 die Ergebnisse ihrer Erkenntnisse zu Drug Design, Development und Therapy.

Disulfiram ist bekanntermaßen auch gegen Krebs und gegen Parasiten. Da die als Babesia bekannte malariaähnliche parasitäre Infektion eine häufige Koinfektion bei Borreliose-Patienten ist, kann dieses Medikament möglicherweise "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen". Aufgrund seiner langen Halbwertszeit kann Alkohol für 2 nicht konsumiert werden Wochen nach dem Stoppen von Disulfiram. Humanstudien sind erforderlich.

Lyme-Arthrithis

Wandern die Borrelien in die Gelenke bzw. die Gelenksinnenhäute oder Rückenwirbel /Bandscheiben sprechen wir von einer Lyme-Arthrithis.

 Eine Arthritis (Gelenkentzündung) ist eine sehr unangenehme Sache für die Betroffenen. Denn zusätzlich zu Schwellung und Rötung kann es hierbei auch zu sehr starken Schmerzen und zu Bewegungseinschränkungen kommen.
Es kommt dann zu entzündeten Hüftgelenken, enzündeter Wirbelsäule oder enzündeten Kniegelenken usw.

Da bei der Lyme auch die Nerven erkranken, kann es zu einer Entzündung des peripheren Nervensystems oder zu einer Entzündung der (sensorischen) Nervenwuzeln kommen.

 

Testverfahren:

Es gibt inzwischen einige Labore in Deutschland, die unterscheiden können beim Test zwischen der US-Form von Burgdorferi ss und der schweizerischen Form von Burgdorferi ss.

Eines davon ist unser Labor für Bornavirusinfektion, Labor Dedimed, siehe
https://dedimed.com/borreliose/testvergleich/

externe neuere Links zum Thema Lyme:
Precision Medicine: The Role of the MSIDS Model in Defining, Diagnosing, and Treating Chronic Lyme Disease/Post Treatment Lyme Disease Syndrome and Other Chronic Illness: Part 2

https://www.mdpi.com/2227-9032/6/4/129/htm