Eine Chron. Borreliose tritt nie alleine auf -

Anfangs war es nur eine vage Vermutung, die sich aber immer mehr bewahrheitet hat: Es sind nicht alleine Borrelien, die nach einem Zeckenstich schlimme Symptome verursachen. Die sogenannten „Co.Infektionen“ in Form von anderen Bakterien und Viren und andere Grunderkrankungen wie eine Azidose, Umweltbelastungen, Schwermetallvergiftungen - in erster Linie Amalgam -  und Stoffwechselerkrankungen und meistens noch viele andere Belastungen mehr wie ein schwaches oder geschädigtes Immunsystem können eine Gesundung erschweren oder gar verhindern. Eine chronische Borreliose ist ein äußerst komplexes Thema, das nicht nur mit der Einnahme von Antibiotika gelöst werden kann, solange man sie auch einnimmt.

- und es sind in der Regel bereits massive Vorschäden vom Immunssystem und Darm vorhanden

Nach 10-jährigen Rückblick aus Erfahrungen der Selbsthilfegruppe und des BZK kann man folgern: Bevor eine chronische Borreliose oder andere chron. Infektionen akut werden, sind wir sind im Vorfeld zuerst mal vergiftet durch viele verschiedene Faktoren aus dem Bereich Umwelt, Medikamente, Entgiftungsstörungen etc. Ein großer Teil hat massive Darmprobleme bis hin zum Leaky Gut (löchriger Darm), wobei zu bemerken ist, dass dieser bis zu 80 % für ein gutes funktionierenden Immunssystem zuständig ist.

Bei den Betroffenen stimmt die Säure-Basen-Balance nicht, denn in einem hauptsächlich basischen Körpermilieu können sich keine Erreger halten! Hinzu kommen die in letzten Jahren massiv gestiegenen Belastungen von Elektrosmog / Hyperschall mit in Deutschland irrsinnig hohen Grenzwerten in Vergleich zu anderen Ländern. Inzwischen gibt es viele Studien dazu mit den Auswirkungen auf unsere Gesundheit und eben auch darauf, wie Erreger wie Borrelien und andere Nervenerreger darauf verstärkt reagieren bis hin zur Modulation von DNA beim EBV! Wir wissen, dass jede Behandlung nicht zum Erfolg führen kann, solange diese Belastungen nicht abgestellt worden sind!

Epstein-Barr-Virus (EBV) ist einer der Türöffner für Borreliose und andere Infektionen

Neben der Borreliose nimmt das Epstein-Barr-Virus (EBV) eine immer stärkere Rolle ein. Nach neuen Studien aus den USA reagiert dieses Virus verstärkt und massiv auf Elektrosmog, der imstande ist, die DNA des Virus zu modulieren und zudem die Blockade des Vitamin D-Rezeptors aktiviert! Dementsprechend erfolglos sind alle Behandlungen, wenn nicht vorher diese elektro-magnetischen Felder abgeschafft bzw. vermieden werden.

Siehe dazu diesen ausführlichen Bericht EBV und Elektrosmog.
In geringerem Maße geschieht das gleiche auch bei Borrelien und den Pilz Aspergillus. Meistens ist also eine akute oder latente EBV-Infektion und ein geschädigtes Immunsystem erst die Voraussetzung, dass sich eine Borreliose oder eine andere Erregerinfektion entwickeln kann.

Größenverhältnis Zecke - Nymphe
Größenverhältnis Zecken, Foto fotolia.de

Wenn jemand an chronischer Borreliose erkrankt, dann kann man also davon ausgehen, dass sein Körpermilieu bzw. sein Immunsystem schon dermaßen außer den Fugen geraten ist, dass die Borrelien und andere Erreger es leicht haben, sich dort einzunisten und auch dort zu bleiben!  Neben einer 3-wöchigen Antibiotikabehandlung bei akuten Infektionen sollte danach unbedingt eine ganzheitliche Behandlung erfolgen und - wenn die Beschwerden nicht weggehen - unbedingt ein Check mit einem der neuen bioenergetischen Verfahren durchgeführt werden, um zu erkennen, welche anderen Infektionen dafür zuständig sein können. Insbesondere sei hier verwiesen auf eine Infektion mit Ricketsia helvetica, die fast identische Symptome wie die Borreliose hat, ebenso von der Zecke übertragen wird und bei uns in Mittel- und Süddeutschland recht häufig vorkommt! Offensichtlich nach unseren Erfahrungen benötigen diese Bakterien andere Antibiotika als die Borrelien, jedenfalls waren die uns bekannten Fälle nicht mit den gebräuchlichen AB bei Borreliose zu bekämpfen.

 

Viele Mischinfektionen

Chronisch Kranke mit den verschiedenen Erregerinfektionen werden oft falsch diagnostiziert, falsch behandelt oder gar nicht behandelt - weil es unserer Meinun nach unmöglich ist, mit herkömmlichen Labormethoden sämtliche vorhandenen Erreger und Mikroben im Körper überhaupt erst mal zu finden, geschweige denn effektiv zu behandeln. Viele werden daher oftmals in die Psychoecke geschoben, weil Ärzte keine ursächlichen Erkrankungen festestellen können. Klare statistische Zahlen zur Borreliose gibt es nicht (zu häufigen anderen Erregern auch nicht), denn die „Wanderröte“ als Beweismittel tritt nur höchstens in 50 - 60% der Fälle auf und wir haben keinen Test auf den Markt, der sicher aussagen und beweisen kann, ob man nun eine akute Borreliose hat oder nicht hat!

 

Nicht selten erleben wir in den Selbsthilfegruppen, dass die Betroffenen durch Nichterkennen und Nichtbehandlung der ursächlichen Infektionen bzw. Hilflosigkeit der jeweils behandelnden Ärzte zum Psychiater abgeschoben und dann in Harzt 4 landen.  Eine gängige Diagnose ist oft auch der Oberbegriff des "Chronischen Müdigkeitssyndroms CFS", wo alles gesammelt wird, was nicht in gängige Diagnosen passt. Die Kranken sind in diesem Stadium zu krank, zu schwach und nicht mehr in der Lage, zu arbeiten.  Dann haben sie in der Regel auch nicht mehr das Geld für die notwendige Medizin zur notwendigen massiven Entgiftung und zum Wiederaufbau des Immunsystemsder und Stärkung der Mitochondrien und die Eleminierung der Erregung mit der Komplementärmedizin,  da die gesetzlichen Krankenkassen von diesen Kosten nichts übernehmen! 
Es gibt durchaus auf dem (alternativen) Markt gute Medikamente und gute effektive Verfahren und Behandlungsmöglichen, die aber eben nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Der Volkswirtschaft werden damit Milliardenverluste beschert. "Wer den Schaden hat, braucht sich um den Spott nicht zu sorgen" - dieses Sprichwort wird öfters zitiert in den Selbsthilfe-Gruppe von Betroffenen, "man sei vielleicht ja nur zu faul, um arbeiten zu gehen"!

 

Wir haben für die umfangreichen Beschreibungen und Therapiemöglichkeiten der Boreliose, alle Co.Infektionen und darüber hinaus die Page https://www.shg-bergstrasse.de/, die dauernd aktualisiert wird. Bitte lesen Sie dort weiter!

 

Keine Antibiotikatherapien länger als 4 Wochen

Artikel von http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906201#vp_1

Riskant und nutzlos: Langzeit-Antibiose bei vermuteter chronischer Borreliose kann tödlich enden, warnen die CDCEin aktueller Bericht vom Leiter des Bundesausschusses Leitlinien Neuroborreliose Prof. Rauer von der Uni Freiburg:

Beweise für die Wirksamkeit einer Langzeit-Antibiose fehlen
„Man hört immer wieder von solchen Berichten und ich finde es sehr hilfreich, dass die CDC derartige Fälle nun einmal gesammelt und veröffentlicht hat“, sagt Prof. Dr. Sebastian Rauer, Leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Freiburg, im Gespräch mit Medscape.

Noch immer seien zahlreiche Ärzte auch hierzulande davon überzeugt, dass eine mehrmonatige Antibiose Patienten, denen wegen unspezifischer Beschwerden eine chronische Lyme-Borreliose attestiert wurde, helfen würde, sagt Rauer. Insbesondere in speziellen Borreliose-Zentren seien derartige Behandlungen weit verbreitet.
„Es gibt aber keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Patienten, bei denen eine 2- bis 4-wöchige Antibiotika-Therapie nichts gebracht hat, von einer Langzeit-Antibiose profitieren“, betont Rauer. Bei solchen Patienten müsse man eher davon ausgehen, dass sie womöglich gar nicht mit Borrelien infiziert seien, sondern dass es für ihre Beschwerden andere Ursachen gebe. Zu einem ähnlichen Ergebnis waren vor wenigen Wochen auch die wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags gekommen.

 

Über den Katheter können gefährliche Keime in den Körper gelangen
Wie riskant eine mehrmonatige, intravenöse Therapie mit Antibiotika sein kann, zeigen die 5 Fallberichte, die Marzec und ihre Kollegen nun vorgestellt haben, siehe Artikel!

"Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Patienten, bei denen eine 2- 4-wöchige Antibiotikatherapie nichts gebracht hat, von einer Langzeit-Antibiose profitieren

 

Wahren Ursachen der Symptome bleiben durch die Langzeit-Antibiose oft unerkannt
„Diese Fälle heben die Schwere und den Umfang der Nebenwirkungen hervor, die durch ungeprüfte Therapien einer chronischen Borreliose hervorgerufen werden können“, schreiben Marzec und ihre Kollegen. Ein solch unsachgemäßer Umgang mit Antibiotika fördere nicht nur das Entstehen resistenter Bakterien und zahlreicher Infektionen, betonen die Wissenschaftler. Er verhindere auch, dass die wahren Ursachen der Symptome nicht erkannt würden und die Patienten infolgedessen keine adäquate Behandlung ihrer Beschwerden erhielten.

Der deutsche Experte Rauer vermeidet es aus diesem Grund, überhaupt von einer chronischen Borreliose zu sprechen. Er bevorzugt den Begriff der Spätmanifestation einer – in der Regel unerkannten und deshalb unbehandelten – akuten Borreliose.

Auch Spätstadien meist durch maximal 4-wöchige Antibiose behandelbar

Lesen Sie den weiteren Bericht im o.g. Link!

 

Was viele nicht wissen: Zellgängige Antibiotika können auch unsere Mitochdrien schädigen, denn diese sind ganz früher mal aus Bakterien entstanden. Sie sind die Kraftwerke unserer Zellen, sie sind absolut lebenswichtig für uns - messen kann man das an den ATP-Werten. Behandeln kann man eine Mitochondriopathie mit der Komplementärmedizin auch sehr gut!