Aktuelle News

16.2.17: Neue Studie bei Mäusen - Borrelien siedeln sich auch in den Knochen an!
Dass Borrelien Weichteilgewebe kolonialisieren ist lange bekannt. Dass sie aber offensichtlich auch in Knochen einwandern können ist neu. Eine Studie fand zumindest im Tierversuch Borrelien-DNA in den langen Knochen von Mäusen.
Auch die Knochenstruktur nahm mit der Zeit ab. Ob dies am bekannten Abfall der Alkalischen Phosphatase liegt oder eine alleinige Hemmung der Osteoblasten, der knochenaufbauenden Zellen, die Osteopenie erzeugt...man wird es wohl noch sehen.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5278181/pdf/e00781-16.pdf

 

31.1.17: Borreliose-Symptome können auch eine Rickettsiose sein - Ricettsia helvetica

Ich habe überraschend vor ein paar Tagen bei der Recherche im Internet einen sehr wichtigen aktuellen neuen Bericht gefunden vom 12.10.16 aus dem hinterlassenen Archiv von Willi Burgdorfer. Dieser erklärt sehr gut, wie die kontroversen Diskussionen in USA und Europa über die Lyme zustande kommen, nämlich weil sie von völlig unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen:
 https://www.statnews.com/2016/10/12/swiss-agent-lyme-disease-mystery/
Diesen Bericht beschreibt sehr gut die aktuelle Lage in Sachen Lymeborreliose (Lyme-Krieg), die sich offenbar in USA anders darstellt als bei uns in Europa - weil Rickettsia helvetica in den USA im Gegensatz zu hier wohl garnicht vorkommt, die haben in den USA andere Rickettsienarten. Kurz zum Thema ein paar Ausschnitte daraus:
Ganz wichtig! die Symptombeschreibung von R. helvetica ist fast identisch mit den Symptomen, wie sie hier als Lyme-Borreliose oder auch Lyme-Neuroborreliose ausgegeben wird!
Als Burgdorfer (gebürtiger Schweizer)  gestorben ist, wurden in seinen hinterlassenen Unterlagen seine Forschungsergebnisse über eine Bakterie "Schweizer Agent" (später Rickettsia helvetica) gefunden und von Wissenschaftlern neu ausgewertet (hat er 1978 auf einer Reise zurück in die Schweiz entdeckt, da wußte man aber noch nicht, dass  die auch Menschen befällt). Burgdorfer glaubte zuerst darin die Ursache von Lyme erkannt zu haben, hat diese Forschungen dann zurück in den USA nicht weiter verfolgt, da er sich auf die Erforschung der Lyme gestürzt hat. Man fand Notizen kurz vor seinem Tode, dass er das bereut hat, dass diese Forschungen untergingen in den USA - viele der Lyme-Borreliose-Fälle, die nicht der Norm entsprechen, mit 3-4 Wochen Antibiotika geheilt zu sein, können also alles Fälle von R.helvitica sein, evtl. zusammen als Co-Infektionen mit B. burgdorferi - mit den gleichen Symptomen, aber dadurch ergäbe es erst die oft ungeklärten schweren Fälle!
...Es ist mit einer Handvoll von plötzlichen Todesfällen von Herzerkrankungen, sowie Gesichtslähmung, Taubheit, Meningitis, chronische Muskelschwäche und vorübergehende Lähmung verbunden worden. Die Patienten beschreiben Symptome wie "Nebel im Gehirn" und Schwäche, intensive Angst, starke Muskelschmerzen und lähmende Kopfschmerzen. Viele Patienten sagen, dass sie viele Monate oder länger Antibiotika brauchten, um nach Jahren des Elends geheilt zu werden. ..
"Ausspruch Burgdorfer: Wenn Sie nach einem oder mehreren Agenten in einer Zecke suchen, können Sie andere übersehen, die zur Krankheitslast beitragen."
neue Literaturhinweise zu Rikettsia helvetica:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3569577/ - März 2013 "Seroreactivity for spotted fever rickettsiae and co-infections with other tick-borne agents among habitants in central and southern Sweden"
.. über Symptome wie Perimyokarditis und Meningitis wird berichtet [5-10]. Eine weitere Rickettsia, R. felis, deren Hauptreservoir und -vektor Katzenflöhe (Ctenocephalides felis) sind, wurde bislang in keinem Vektor in Schweden berichtet, obwohl in zwei Fällen eine Meningitis verursacht wurde [11].
und noch ein Link aus 2006, wo Rickettsien noch ziemlich unbekannt waren:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3322002/
... "Wir isolierten einen gefleckten Fiebergruppe Rickettsialorganismus von einem Patienten mit subakuter Meningitis. Nucleotidsequenzen der 16S rRNA, ompB und 17kDa Gene identifizierten das Isolat als R. helvetica. Dieser Organismus kann mit schweren Infektionen wie Erkrankungen des zentralen Nervensystems assoziiert sein".

S3-Leitlinie Neuroborreliose

Am 17.1.17 war eine Vorbesprechung zur Konsenstagung am 9.2.17. Die Leitlinie soll in 2017 erscheinen. Der Entwurf wurde verschlankt auf die reine Neuroborreliose, alle chronischen Aspekte wie Spätborreliose, Post-Lyme-Syndrom etc. wurden herausgenommen, da dort kein Konsens zu erreichen war unter den Teilnehmern, wozu auch der BZK gehört. Das soll später wieder aufgerufen werden für die Leitlinien für die Lyme-Borreliose!

Bei einer (akuten) Neuroborreliose sind immer die Entzündungswerte, die Eiweißwerte etc. im Liquor erhöht. Darum ist hier der Test der Wahl immer der Liquortest. Die neuen Testverfahren können da auch entscheiden, ob die Infektion im Gehirn oder ZNS von Borrelien, Bornaviren oder anderen Erregern kommen. Über Liquortestverfahren lesen Sie auf der http://shg-bergstrasse.de/html/Borreliose/Borreliosetests.html

 

Impfungen - nicht immer harmlos!

Trump beruft Kennedy-Sohn in Anti-Impfkommission 
Berlin - 11.01.2017, 11:00 Uhr

Robert F. Kennedy Junior könnte in den USA Chef einer neuen Impfkommission werden. Der Sohn des ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten und Justizministers der USA, Robert F. Kennedy, teilte dies am gestrigen Dienstag dem Nachrichtensender CNN mit. Kennedy und President-elect Donald Trump sind beide Impfgegner. Der Rechtsanwalt Kennedy hat sich in den vergangenen Jahren allerdings als Impfgegner hervorgetan. Vor einigen Jahren veröffentlichte er beispielsweise ein Buch über die Gefahren von Quecksilber in vielen Impfungen. In Interviews erklärt Kennedy zwar des Öfteren, dass er alle seine Kinder geimpft habe und ein Befürworter der Immunisierungen sei. Er kämpfe aber gegen die Beimischung des Natriumsalzes Thiomersal in Impfpräparaten. Kennedy verweist auf Studien, denen zufolge Thiomersal neurologische Störungen bei Kindern hervorrufen kann. Weiterlesen hier:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/01/11/trump-beruft-kennedy-sohn-in-anti-impfkommission

 

So bekämpft man Zecken im Garten

2.1.17: Zecken lauern nicht nur im Wald oder Park. Auch im heimischen Garten können sie Mensch und Tier befallen - und im schlimmsten Fall Krankheiten wie Borreliose oder FMSE übertragen. Aber wie kann man die Tiere vertreiben? Diese fünf Tipps helfen gegen die Parasiten - unter anderem Rasen mähen: http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/zecken/id_48993082/zecken-im-garten-die-besten-tipps-gegen-die-laestlinge.html

Borreliose-Impfungen:

Die Boreliose-Impfungen, die es zur Zeit gibt bei Pferden und Hunden, haben noch große Nebenwirkungen und funktionieren nur, wenn die Tiere noch nie vorher mit Borrelien in Kontakt gekommen sind, heißt es - falls die Impfung überhaupt funktioniert, was ich bezweifel. Wirksamer Inhaltsstoff der Vakzine ist ein Eiweißmolekül, das auf der Oberfläche der Borrelien sitzt, und das mit dem Kürzel „OspA“ bezeichnet wird. Es ist aber bekannt, dass Borrelien dauernd ihre Oberfläche ändern können. Wie diese Impfung funktioniert, könnt ihr hier alles lesen - der Link ist zwar nicht der Neueste, aber er beschreibt das Grundprinzip: http://www.uni-heidelberg.de/uni/presse/RuCa3_97/kramer.htm

 

Es gibt entschieden bessere Ideen zur Vorbeugung!
Zitat aus der Broschüre „Prävention Lyme-Borreliose –Baden Württemberg Stiftung“
Seite 4/ Punkt 5: „Rinder und Ziegen können nicht mit Borrelien infiziert werden.
In dieser Studie konnte außerdem nachgewiesen werden, dass infizierte Zecken, die an Wiederkäuern Blut saugen, ihre Borrelien-Infektion anschließend zu 100% verloren haben!“
Hier steht alles genau zum Nachlesen: http://shg-bergstrasse.de/pdf/Zusammenhang%20Lyme-Borreliose%20und%20Waldbeweidung.pdf
Tiere helfen anderen Tieren und Menschen, nicht mit Borrelien infiziert zu werden! Die Natur hatte es perfekt gelöst - nur der Mensch hats praktisch selbst vermasselt, dass die Borreliose überhand nehmen konnte!
Hirsche funktionieren genaus so gut als Zeckenbremse im Wald, siehe http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/SVP-setzt-auf-Hirsche-gegen-Zeckengefahr-28846041

Antibiotika-Gel verhindert Borreliose nach Zeckenstich

21.12.16: Ein Antibiotika-Gel auf Basis von Azithromycin, einem Antibiotikum mit antibakteriellen Eigenschaften, hilft dabei, nach einem Zeckenstich die Entwicklung einer Lyme-Borreliose zu verhindern. Das ist das Ergebnis einer multizentralen internationalen Studie, an der die Meduni Wien mit der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie maßgeblich beteiligt war.Nähere Infos: http://www.laborpraxis.vogel.de/bioanalytik-pharmaanalytik/articles/568936/

Zoonose und Borreliose Puzzlearbeit am Patienten

14.12.16: Zoonosen sind Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden. Die bekannteste ist Borreliose. Es sind komplexe Infektionen, die oft jahrelang unerkannt bleiben. Ein Fallberich von Auszüge:
Vor 20 Jahren begann alles mit einem sechswöchigen grippalen Infekt. Es blieben Hals- und Kopfschmerzen, allgemeine Schwäche. Sie bekam Rückenschmerzen. Die Finger fühlten sich oft wie abgestorben an. „Ich bin regelmäßig beim Abendessen um 18 Uhr eingeschlafen.“ Sie dachte zunächst, es liege an ihrer anstrengenden Arbeit als Pferdewirtin. Es ging ihr aber immer schlechter. „Zwischendurch konnte ich nicht mehr laufen.“ Herzprobleme, Ausschlag, brennende Schmerzen am ganzen Körper, Atemprobleme und schließlich eine Schilddrüsenentzündung kamen im Lauf der Jahre hinzu. In all den Jahren suchte sie verschiedene Ärzte auf, war immer wieder im Krankenhaus, bekam unterschiedlichste Diagnosen: Von einer seltenen Rheumaerkrankung über das Fatigue-Syndrom bis hin zu einer „somatoformen Schmerzstörung. Sie bekam Antidepressiva. „Patienten mit einer solchen unspezifischen Symptomatik fallen oft durch alle Raster.

Helfen konnte ihr erst Dr. Rolf Jansen-Rosseck, Arzt mit Zusatzausbildung in Tropen- und Hygienemedizin und ehemaliger kommissarischer Seuchenreferent Berlins. Sein Spezialgebiet sind Zoonosen: Infektionen, die durch Tiere übertragen werden können. Durch Katzen und Hunde, oft aber durch Zecken und Flöhe. „Das sind komplexe Infektionen, die nicht selten jahrelang unerkannt bleiben und einen langen Leidensweg für den Erkrankten bedeuteten.“...

Der Arzt muss auch das Umfeld des Patienten miteinbeziehen

Der am häufigsten angewendete Test sei „in bis zu über 70 Prozent aller Borreliosen falsch negativ“, schreibt der Facharzt für Labormedizin Achim Schwarzbach von der Deutschen Borreliose Gesellschaft auf der Internetplattform für Betroffene onlyme-aktion.org. Doch davon wüssten die meisten Ärzte nichts und schlössen Borreliose einfach aus. „Das Problem ist viel weiter gefasst“, sagt Jansen-Rosseck, der auch Mitglied in der Deutschen Zoonosenplattform ist. „Wir müssen auch wegkommen von dem einäugigen Befund: Borreliose. Erreger von Zoonosen bilden sich nicht so im Blutbild ab, wie Ärzte das von anderen Erkrankungen gewöhnt sind. Als Arzt muss ich das Umfeld des Patienten kennen: Ist er Golfer und sucht oft Bälle im Gebüsch, wo Zecken sein könnten? Hat er Reptilien, die Salmonellen übertragen können? Hund oder Katze?“ Denn die können durch ihre Flöhe etwa Bartonellosen übertragen, auch „Katzenkratzkrankheit“ genannt. Ebenso Igel. Die „Hasenpest“ wird von Hundeflöhen übertragen. Keime von Schafen übertragen das Q-Fieber, das unerkannt ein Syndrom mit chronischer Müdigkeit werden kann. Dann erzählt Jansen-Rosseck von einer Frau, die wegen ihrer Schweißausbrüche zehn Jahre lang fälschlich auf Wechseljahresbeschwerden mit Hormonen behandelt worden war. Er kam auf die Idee zu fragen, ob sie viel im Garten ihrer Datsche arbeite. Sie war tatsächlich von einer Auwaldzecke infiziert worden – mit der „Babesia Divergens“, auch Rinder-Malaria genannt. „Nach einer 14-tägigen Kur mit hochdosierten Malaria-Mitteln waren die Symptome verschwunden. Die Krankheit ist sehr verbreitet.“ ...
L esen Sie weiter diesen hochinteressanten und -aktuellen Bericht auf http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/zoonose-und-borreliose-puzzlearbeit-am-patienten/12436046.html

Krebs durch Erreger-Infektionen

2.9.16: Schätzungen zufolge entstehen 15,4 Prozent aller Krebserkrankungen durch Infektionen. Eine französische Studie macht deutlich, wie stark das jeweilige Infektions- beziehungsweise Krebsrisiko von der geografischen Region und den Lebensumständen der Menschen abhängen. So sind in weniger entwickelten Ländern nahezu ein Viertel der Krebserkrankungen infektionsbedingt.

Der weltweit häufigste Erreger bei Patienten mit neu diagnostizierten Karzinomen im Jahr 2012 war Helicobacter pylori mit 770.000 Fällen von Magenkarzinom, gefolgt von Humanen Papillomaviren (HPV, 640.000 Fälle von Zervix-, Penis-, Anal- Vulva-, Vaginal-, Oropharynx-, Mundhöhlen- und Larynxkarzinom), Hepatitis-B-Virus (HBV, 420.000 Fälle von Leberkarzinom), Hepatitis-C-Virus (HCV, 170.000 Fälle von Leber- und Non-Hodgkin-Lymphom) und Epstein-Barr-Virus (EBV, 120.000 Fälle von Hodgkin-Lymphom, Burkitt-Lymphom und Nasopharyxkarzinom).

H. pylori, HPV, HBV und HCV machen zusammen weltweit 92 Prozent aller infektionsbedingten Krebserkrankungen aus. Als weitere karzinogene Erreger gelten HIV Typ 1, Humanes Herpesvirus Typ 8 (HHV-8 bzw. Kaposi-Sarkom-Herpesvirus), humanes T-lymphotropes Virus 1 (HTLV-1, T-Zell-Leukämien und Lymphome), Opisthorchis viverrini (Gallengangkarzinom), Clonorchis sinensis (Gallengangkarzinom) sowie Schistosoma haematobium (Blasenkarzinom).
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/918380/infektionen-krebs-durch-impfung-screening-oft-vermeidbar.html

 

Borreliose als Chronisch Lymphatische Leukämie

27.3.16:  Fachbeitrag von Dr. Isolde Riede

Therapie mit Amanita phalloides und Terebinthina laricina (Fallstudie)

Bislang wurde die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL) als maligne Erkrankung mit wachsenden Tumorzellen angesehen. Ein Patient mit diagnostizierter CLL wird mit Amanita phalloides behandelt. Das Amanitin darin inhibiert speziell die Aktivität der Tumorzellen, ohne die normalen Zellen zu beeinflussen. Die Therapie ist für einige Monate

wirksam, die Leukozytenzahl im Blut bleibt stabil. Nach acht Monaten steigt die Leukozytenzahl trotz Weiterführung der Therapie an. Schwere Symptome stellen sich zusätzlich ein, die nicht auf die Leukämie zurückzuführen sind.

 

Zusätzlich wird eine Borrelia Infektion diagnostiziert. Diese wird mit Terebinthina laricina behandelt. Nach einigen Monaten stellt sich eine Herxheimer-Reaktion ein, die Terebinthina Therapie wird beendet. Danach fällt die Leukozytenzahl kontinuierlich ab, auch nachdem die Amanita Therapie beendet wurde. Nach vier Monaten ist die Leukozytenzahl im Blut wieder im Normbereich, alle Symptome der Leukämie und der Borreliose verschwinden. Die CLLeukämie kann also durch Borrelia verursacht worden sein. Dies sollte künftig bei Diagnostik und Therapie berücksichtigt werden. Ende Auszug

Anmerkung: Die Patientin war Mitglied meiner Selbsthilfegruppe am Ort und holte die Genehmigung ein von Dr. Riede zur Veröffentlichung des pdfs mit dem Hinweis, dass dieser Artikel in "Der freie Arzt" in 2015 erschienen ist!

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HP 5_15 Riede Chron.Lymph.pdf
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22.3.16: Borreliose: Übertragung durch Mückenstich

Senckenberg-Wissenschaftler haben erstmalig Borrelien in deutschen Stechmücken nachgewiesen. Die drei identifizierten Arten der Bakterien können beim Menschen die Multisystemerkrankung Lyme-Borreliose auslösen. In ihrer kürzlich im Fachjournal „Ticks and Tick-borne Diseases“ veröffentlichten Studie zeigen die Forschenden außerdem, dass die Krankheitserreger die Umwandlung der Mückenlarve zur Puppe und schließlich zum erwachsenen Tier überleben. externer Link

siehe auch dazu: http://www.deutschlandradiokultur.de/tropen-krankheiten-jagd-auf-die-blutsbande.976.de.html?dram:article_id=291368

28.11.15: Neuromikrobiotik: Die Darm-Hirn-Achse

Neurowissenschaftler untersuchen, wie das Darm-Mikrobiom die Gehirnentwicklung beeinflusst.
Gesichert ist noch nichts – aber verschiedene Hypothesen erklären, wie Darmbakterien und Gehirn miteinander interagieren könnten.Neueste Studien zeigen auch, dass Darmbakterien auf den Neurotransmitterspiegel Einfluss nehmen und auf diese Weise mit Neuronen kommunizieren können. Lesen Sie diesen höchst interessanten Bericht unter http://www.spektrum.de/news/die-darm-hirn-achse/1378268

Phagentherapie - in Osteuropa schon lange erfolgreich im Einsatz

11.10.15: Mit Viren Antibiotika-resistente Bakterien bekämpfen
Nach Osteuropa mit Georgien, Polen und Russland ist nun auch in Westeuropa das Interesse an den Phagen für die Therapie gestiegen. So baut das Leibniz-Institut derzeit eine Therapiephagenbank auf: In der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig (DSMZ) gibt es bereits eine Sammlung von etwa 350 Phagen für viele verschiedene Bakterien. Wer die Genehmigung für Arbeiten mit solchen Phagen hat, kann sie sich dort bestellen. Bericht in deutsch:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/default.aspx?sid=895600&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20151009-_-Infektionen

Viele Tiere machen sich Gene aus Bakterien zunutze - Borrelien

Juni 2015: Bakterielle Toxine dienen eigentlich dazu, andere Bakterien abzutöten, doch anscheinend haben sich Tiere diese Gifte zunutze gemacht. Ein Team von Forschern hat im Erbgut von gewöhnlichen Zecken, ein Toxin-Gen bakteriellen Ursprungs gefunden. Offensichtlich sorgt dieser Gen-Transfer dafür, dass sich die Borreliose bei infizierten Tieren nicht kritisch ausbreitet. Bisher wurden solche Fälle von Gen-Transfers nur selten dokumentiert.

Seattle (U.S.A.). Eine Gruppe von Forschern um Joseph D. Mougous vom Lehrstuhl für Mikrobiologie an der University of Washington hat neue Erkenntnisse zum horizontalen Gen-Transfer gewonnen. In insgesamt sechs Fällen konnten im Erbgut von Tieren bakterielle Toxine und somit eine Übertragung der Gene nachgewiesen werden. Besonders interessant war dabei der Nachweis von Toxin-Genen bei Zecken.

Die Tiere haben sich offensichtlich bakterielle Toxine zunutze gemacht, um den eigenen Organismus vor Borreliose zu schützen. Im Fachjournal Nature erklären die US-amerikanischen Mikrobiologen, wie dieser Gen-Transfer funktioniert. Die amerikanische Hirschzecke zum Beispiel, ein Überträger der Lyme-Borreliose, verfügt über ein ursprünglich bakterielles Toxin-Gen.

Für Menschen sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung

Borreliose ist ein bakterieller Infekt des Bakteriums borrelia burgdorferi, benannt nach Willy Burgdorfer, der es 1982 erstmals isolierte. Die Krankheit wird fast ausschließlich durch Zecken übertragen und bis heute gibt es kein Impfmittel. Bei den Überträgern scheinen sich die Borrelien jedoch nicht auszubreiten, was wohl an den besagten Toxin-Genen liegt.

In Deutschland sind in manchen Gebieten bis zu 35 Prozent der Zecken mit Borreliose infiziert – auf den ersten Blick eine beunruhigende Statistik. Durch die Toxin-Gene im Zecken-Erbgut werden aber nicht nur die Tiere selbst geschützt. Auch für Menschen hat der Gen-Transfer einen positiven Effekt, da die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erheblich sinkt. Die Forscher werden hinsichtlich der Rolle der Toxine bei der Borreliose-Übertragung weitere Nachforschungen anstellen.

Quelle und weitere Informationen: http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/viele-tiere-machen-sich-gene-aus-bakterien-zunutze-13372103

18.8.15: Gehäuft Fälle von Q-Fieber - eine Rickettsienart und von Zecken übertragen

 Göppingen - Das Gesundheitsamt in Göppingen meldet eine deutliche Zunahme des sogenannten Q-Fiebers, auch Ziegengrippe genannt. Bis jetzt wurden der Behörde 43 Fälle gemeldet. 2014 gab es im ganzen Jahr lediglich 16 Erkrankungen. Betroffen sind vor allem Gemeinden im östlichen Kreisgebiet in Richtung Alb.

Offenbar hängt die Verbreitung des Erregers mit der anhaltenden Trockenheit zusammen, denn eine Zunahme der Fälle ist in ganz Baden-Württemberg zu beobachten, aktuell sind landesweit rund 150 Personen an Q-Fieber erkrankt. weiterlesen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.goeppinger-gesundheitsamt-warnt-schon-43-faelle-von-q-fieber.5b0e7067-785a-4774-a8c2-113c8bdcbd0b.html

und http://news.feed-reader.net/150457-q-fieber.html

 

Tularaemie:

In Verbindung mit dem Q-Fieber sollte auch auf  Francisella tularensis geachtet werden, das ebenfalls von Schildzecken übertragen werden kann, andere Übertragungswege sind aber häufiger.

http://www.zoonosen.net/News/articleType/ArticleView/articleId/1179.aspx

Jedenfalls finden Therapeuten mit den neuen bioenergetischen Verfahren diese Bakterien jetzt viel öfters.

Sind Sie zu sauer? Der Weg zum Säure-Basen-Gleichgewicht

Die überforderte Entgiftung

27.2.15: Fast alle chronisch kranken Menschen sind über die Maßen vergiftet, Entgiftung ist also in der Regel die erste Maßnahme zu einer Heilung der Beschwerden.

Nur das wie ist in der Regel nicht gerade einfach.

Der folgende Bericht über "Entgiften, aber richtig – So wird’s gemacht!" übermittelt wichtige Infos und Tatsachen: http://www.symptome.ch/blog/richtig-entgiften/

100 Billionen Freunde

12.9.14: Immer mehr Forschungsergebnisse aus Medizin und Biologie zeigen: Der Einfluss von Bakterien auf unsere Gesundheit, unsere Stimmung und unser Denken ist immens. Es fragt sich, wer in unserem Körper eigentlich das Sagen hat. Gleichzeitig glauben wir, Mikroben mit Desinfektionsmitteln und Antibiotika in Schach halten zu müssen. Damit stören wir jedoch das fein justierte Ökosystem des menschlichen Körpers – und verursachen womöglich Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Allergien, Herzkreislaufleiden und Krebs.

Bakterien im Darm sind nicht bloß Verdauungshelfer. Wie groß ihr Einfluss auf unsere Gesundheit ist, entdecken wir gerade erst.

Etwa 100 Billionen Mikroorganismen bevölkern jeden einzelnen Menschen. Und die meisten dieser Mitbewohner, die so klein sind, dass man sie nur unter einem sehr starken Mikroskop sehen kann, tummeln sich an den Wänden des Darms und in dessen Inhalt. In jedem Gramm Stuhl leben mehr Bakterien als Menschen auf der Erde. Zu wie vielen Arten sie gehören, weiß noch niemand. Die meisten Schätzungen liegen zwischen 1.000 und 1.400, es könnten aber auch sehr viel mehr sein.

Lesen Sie zwei Seiten hoch interessante Lektüre unter

http://www.zeit.de/2014/12/mikrobiom-bakterien-darm

Die Zeiten, wo Menschen unbedacht große Mengen Antibiotika einnehmen, dürften damit endgültig vorbei sein, denn die damit eleminierten guten und wichtigen Bakterien lassen sich niemals wieder voll regenerieren.

 

Zusammenhang zwischen Borreliose, Borna- u. Herpesviren  und Elektrosmog

20.8.14: „Es gibt lt. Dr. Klinghardt einen synergistischen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern, chronischen Entzündungen wie z.B. Borreliose und Schwermetallbelastungen, das gilt besonders für schwere Erkrankungen wie MS, ALS oder Alzheimer. Nach den Erfahrungswerten unserer Selbsthilfegruppen gilt das aber genauso gut für die Nervenerregern wie z.B. Borna- und Herpesviren u.a.!
Es sei als Erste-Hilfe-Maßnahme das Wichtigste, zuerst die Elektrosmogein- wirkungen und die geopathischen Störfelder zu reduzieren, dann erst die Infektion zu behandeln oder die Amalgamfüllungen zu entfernen. Der erste Schritt sei, die Menschen aus dem Feld zu entfernen.“

 „Was das Haus angeht, sollte jeder, speziell aber chronisch Kranke seine Wohnung frei machen von Elektrosmog und anderen Störfeldern, die sich durch Schwingungen im Organismus manifestieren, so gut es geht". Die stärkste krankmachende Wirkung haben diese Felder in der Nacht durch die Störung der Melatoninproduktion mit oft katastrophalen Auswirkungen.“

Viele dieser nachfolgend aufgeführten Maßnahmen sind relativ einfach oft selbst vorzunehmen oder zu beachten!

Wir haben eine umfangreiche Zusammenfassung über alle diese Gefahren, wie viele zu vermeiden sind und was man dagegen zum Schutz unternehmen kann.

http://shg-bergstrasse.de/pdf/Gefahren_Vermeidung_Schutz_vor_Elektrosmog.pdf

Neue US-CDC-Studie

8.6.14:

Die CDC hat herausgefunden, dass 10 - 20 % der Betroffenen nach Antibiotika immer noch vielfältige Symptome haben, insbesondere mit den Antibiotika-Therapien mit Doxycyclin, Ceftriaxon, Amoxicillin oder Tigecyclin wurde Burgdorferie nicht vollständig ausgerottet. Die CDC hat einige bessere Wirkstoffe gefunden dagegen. Zu lesen im englischen Bericht

http://www.nature.com/emi/journal/v3/n7/full/emi201453a.html

Gifte in Kleidung

8.6.14: Von Armani bis Zara

 Bei der eingehenden Untersuchung der Textilien berücksichtigte Greenpeace insgesamt 141 Kleidungsstücke, die in 29 Ländern eingekauft wurden. Darunter befanden sich sowohl Artikel für Herren und Damen, als auch für Kinder. Getestet wurden Bekleidungsstücke wie Jeans und Hosen, T-Shirts, Kleider und Unterwäsche. Ins Visier der Untersuchung rückten dabei populäre Unternehmen wie H&M, Mango, Zara und C&A. Getestet wurden auch Luxusmarken wie Armani und Tommy Hilfiger, oder Jeanshersteller wie Diesel und Levi‘s. Insgesamt analysierten Wissenschaftler Textilien von 20 Herstellern.

Nachweis von Giftstoffen

Schockierend ist dabei die Tatsache, dass in wirklich jedem Kleidungsstück der berücksichtigten Herstellungs- und Einkaufsländer giftige Stoffe nachgewiesen wurden. Getestet wurden die Textilien vor allem auf krebserregende Farbstoffe, gesundheitsschädliche Weichmacher (Phthalate) und Nonylphenolethoxylate (NPE).

weiter lesen: http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16685728-giftig-kleidung.html#.A1000145

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von Dr. med.D. Grün
Die biologisch störende Wirkung elektro-magnetischer Felder im athermischen Bereich beruht nicht in den messbaren Feldern, sondern in den darin enthaltenen Anteil an Skalar- oder Tesla-Wellen. Interessente Experimente und Wirksamkeitsprüfung von ihm mit Entstörprodukten wie Neutralisierer
Was_ist_Elektrosmog.pdf
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